Logo

die Infoseite der
Gemeinschaftspraxis für
Kinder- und Jugendmedizin
in Echterdingen

Standard - Leistungen

IGel - Leistungen

zu Reisemedizin

Reisemedizin

IGel

Gelbfieber

zu Gelbfieber

 

Gelbfieber in
Afrika

Schmetterling

Gelbfieber in Südamerika

 

Gelbfieber

Unsere Praxis ist auch gleichzeitig eine der wenigen Gelbfieberimpfstellen der Umgebung. Bitte melden Sie sich im Rahmen einer reisemedizinische Beratung für einer Gelbfieberimpfung bei uns an!

Schmetterling

Interessante Adressen zu Gelbfieber und Impfstellen:    

Impfen.de_- Gelbfieber

Dt. Gesellschaft für Tropenmedizin_Gelbfieber

Fit for travel_Gelbfieber

Reisemedizin_Infoseiten von A. Kaunzner_Gelbfieber

Medicine worldwide_Gelbfieber

Netdoktor_Gelbfieber

Zentrum für Reisemedizin_Gelbfieber

Robert Koch Institut_Gelbfieber

Institut für Tropenmedizin_Tübingen

Schmetterling

Erreger

Das Gelbfieber wird durch einen Virus übertragen aus der Gruppe der Flaviviren (RNA)

Vorkommen

Die Krankheit kommt im tropischen Afrika und im tropischen Mittel- und Südamerika vor. Afrika: vom 10. südlichen bis zum 15. nördlichen Breitengrad
Südamerika: vom 40. südlichen bis zum 20. nördlichen Breitengrad. Bitte Karten anwählen!
Indien, die Karibik und Südost-Asien sind gelbfieberfrei!
Eine aktuelle Übersicht über die besonders gefährdeten Regionen kann bei den Tropeninstituten abgefragt werden. Oft ist ein gültiger Nachweis einer Impfung in diesen Ländern vorgeschrieben, sonst kann die Einreise verweigert werden.

Infektionsweg

Das Gelbfieber wird durch einen Virus übertragen, dessen natürliches Reservoir die Primaten sind. Durch Moskitostiche (weibliche Aeddes oder Haemagogus-Stechmücken) kann das Virus auf den Menschen übertragen werden, nachdem das Virus vorher vom Affen aufgenommen wurde. In Südamerika sind auch Beuteltiere und Nager das Erregerreservoir (Dschungel-Gelbfieber). Das Virus vermehrt sich in der Mücke, so dass diese ihr ganzes Leben lang infiziert bleibt. Es erfolgt keine Übertragung von Mensch zu Mensch!

Inkubationszeit

3 bis 6 Tage

Symptome

Die Krankheit besteht aus zwei Phasen. In der ersten Phase kommt es zu uncharakteristischen Symptomen wie plötzlicher Fieberanstieg auf 39 bis 40 Grad Celsius, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen. Das Fieber bleibt 3 bis 4 Tage recht hoch. Nach einer kurzen Besserung erfolgt in der zweiten Phase der Krankheit ein zweiter Fieberanstieg; es kommt zur Leberschwellung, Gelbsucht sowie zu inneren und äußeren Blutungen. Außerdem treten neurologische und psychische Symptome auf. In 50% der Fälle endet die Krankheit tödlich.

Therapie

Derzeit existiert noch kein Medikament gegen das Virus.

Vorbeugung

Vor einer Reise in Risikoländer sollte unbedingt eine Schutzimpfung durchgeführt werden. Nur staatlich zugelassen Impfstellen dürfen den Impfstoff verabreichen (Gelbfieberimpfstellen), weil der Impfstoff sehr empfindlich ist (z. B. auf Temperatur) und eine autorisierte Impfbestätigung ausgestellt werden muss (im Impfpass eingetragen). Die Impfstelle muss die Garantie für die exakte Lagerung, Applikation und somit auch die Garantie für die Wirksamkeit der Impfung übernehmen. Die Impfung erfolgt einmalig mit einem Lebendimpfstoff. Vorsicht bei Hühnereinweißallergie! Kinder dürfen erst nach dem siebten Lebensmonat geimpft werden. Die Immunität beginnt 10 Tage nach der Impfung und hält 10 Jahre an.

Impfstoff

Auf Hühnerembryonen gezüchteter 17-D-Lebendvirenimpfstoff. Die Gelbfieberimpfung ist mit allen anderen Totimpfungen ohne zeitliche Intervalle kombinierbar. Zu anderen Lebendimpfungen sind bestimmte zeitliche Abstände erforderlich.

Zusätzlicher Schutz

Ein Schutz vor Mückenbissen ist zusätzlich anzuraten, z. B. durch Verwendung geeigneter Kleidung und von Moskitonetzen. Außerdem wird empfohlen ein Mückenschutzmittel auf der Haut zu verwenden.