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"Die ganzen Impfungen können doch auch Nebenwirkungen haben", lassen viele Eltern besorgt verlauten, "wäre es da nicht besser, man ließe der Natur ihren freien Lauf und läßt somit seine Kinder einfach die harmloseren Krankheiten aushalten?" Laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollen Kleinkinder innerhalb des ersten Lebensjahres 4 mal einen 6fach Kombi-Impfstoff, bestehend aus Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphterie, Pertussis (Keuchhusten), Hib (Haemophilus influenzae Typ b), Polio (Kinderlähmung) und Hepatitis B (virale Leberentzündung) erhalten und zusätzlich noch eine Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln. "Eine ganz schöne Belastung für so einen kleinen Körper", werden da die Eltern sagen. Aber so einfach auf die Impfungen verzichten? Jedes Jahr kommt es immer noch durch Masern, Keuchhusten, Diphterie und Tetanus zu bleibenden Behinderungen wie Lähmungen, Hirnschäden, Blindheit und Taubheit, ja sogar zu Todesfällen. Verglichen mit unseren Nachbarländern zeigt sich, dass sich solche schwere Schäden durch Impfungen weitgehend verhindern lassen. Dagegen stehen die uns bekannten Nebenwirkungen wie Schwellungen, Rötungen und Schmerzen an den Einstichstellen oder auch leichtes Fieber, Durchfall und Erbrechen. Manchmal erschrecken Kleinkinder ihre Eltern nach einer Keuchhustenimpfung durch ungewohnt viel Schreien. Aber selbst dies ist kein Anzeichen dafür, dass Ihre Kinder daraus irgendwelche bleibenden Schäden erhalten. Vergleicht man also den Nutzen dieser Impfungen mit den doch meist harmloseren Nebenwirkungen, so gelangen die meisten Eltern dann wohl doch zu der Ansicht, dass sich eine sinnvoll überlegte Impfung doch lohnt. Die mit hochrangigen Experten besetzte "Ständige Impfkommission" (kurz STIKO genannt) kommt zu demselben Ergebnis und hat dies in Form einer "Allgemeinen Impfempfehlung" veröffentlicht. Diese Empfehlungen werden ständig diskutiert und dann aktualisiert und dienen den Ärzten als Orientierungshilfe.
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